Erzbischöfliche Fachoberschule Franz von Assisi Freilassing

Pädagogik/Psychologie (Sozialwesen)

Pädagogik/Psychologie ist ein Profilfach der Ausbildungsrichtung Sozialwesen und Gegenstand des Fachabiturs in der 12. Klasse und der fachgebundenen Hochschulreife bzw. allgemeinen Hochschulreife in der 13. Klasse.

Die Sch√ľlerInnen setzen sich mit zentralen Fragestellungen zum menschlichen Erleben und Verhalten und Fragen der Erziehung und Bildung auseinander. Mithilfe pers√∂nlicher Praxis- und Lebenserfahrungen der Sch√ľlerInnen sowie aktueller, wichtiger Handlungsbez√ľge lernen sie vertiefte Fach- und Methodenkenntnisse beider Wissenschaften.

Die Sch√ľlerInnen wenden das erworbene Wissen fachgerecht an und analysieren, vergleichen, bewerten und beurteilen Problemstellungen aus Schule, Alltag oder beruflichen Situationen und stellen Zusammenh√§nge her.

Eine kurze √úbersicht zu den Lerninhalten ‚Äď Details finden Sie auf www.lehrplanplus.bayern.de:

FOS 11
Merkmale von wissenschaftlicher Theorie und Alltagstheorie, Gegenstand der Psychologie und der Pädagogik, Prinzipien wissenschaftlichen Beschreibens und Erklärens
Psychische Funktionen, Fähigkeiten und Kräfte, Wahrnehmung, Gedächtnis und Wissenserwerb, Emotion, Motivation und Wechselwirkungen von Kognition, Emotion und Motivation
Merkmale von Erziehung, √úberergreifendes Erziehungs- und Bildungsziel und M√∂glichkeiten der Umsetzung durch Erziehungs- und Bildungsma√ünahmen, Erziehungs- und F√ľhrungsstile, Aufgaben und Ziele der Kindertageseinrichtung, Problemlagen
Lernen, Klassisches Konditionieren, Operantes Konditionieren, Sozialkognitive Theorie (nach Bandura u. a.), Kognitionspsychologische Betrachtung des Lernens, Medien als Einflussfaktor f√ľr Lernprozesse Lerntheorie

FOS 12
Anlage, Umwelt, Selbststeuerung und deren Wechselwirkungsprozesse
Psychoanalytische Entwicklungstheorie nach Freud, Sozialemotionale Entwicklung,
Typische Entwicklungsanforderungen in einer Lebensspanne, Vulnerabilität und Resilienz
Persönlichkeitspsychologie, Persönlichkeitsstruktur, Personenzentrierte Theorie nach Rogers, Sozialkognitive Theorie nach Bandura, Identitätsfindung
Soziale Arbeit, Verhaltensorientiertes Konzept, Life Model nach Germain/Gitterman, Lebensweltorientierte Soziale Arbeit nach Thiersch
Soziale Kommunikation und soziale Interaktion, Grundlagen der Kommunikationstheorie nach Watzlawick et al., Kommunikationsstörungen, Gelungene Kommunikation, Kommunikations-techniken, Besonderheiten und Missverständnisse in der Kommunikation, Besonderheiten des Kommunikationsverlaufs bei der Nutzung von digitalen Medien, mögliche Gefährdungen

FOS 13
Ziele der Pädagogik und der Psychologie, Merkmale von Wissenschaft, Vorgehensweise einer empirischen Untersuchung
Heil- und Sonderp√§dagogik, Behinderung, Behinderung aus sozialwissenschaftlicher Sicht, Stigmatisierungstheorie nach Goffman, Inklusion, Chancen und Risiken inklusiver Bildung nach Kobi, zwei Unterst√ľtzungskonzepte, Vergleich und Bewertung der beiden Konzepte Begriff und Aufgaben der klinischen Psychologie, wissenschaftliche Fundierung und Abgrenzung zu spekulativen Erkl√§rungs- und Behandlungsans√§tzen, Begriffe Gesundheit und Krankheit, Stress und menschliche Gesundheit, St√∂rungsbild einer Form der Depression oder Angstst√∂rung, Entstehung der ausgew√§hlten affektiven St√∂rung (kognitive Theorie nach Beck, psychoanalytische Theorie nach Freud), Vergleich der Theorien, ausgew√§hlte psychotherapeutische Konzepte zur Behandlung der gew√§hlten St√∂rung (nach Beck und nach Freud), Vergleich und Bewertung der gew√§hlten Therapieverfahren

Organisationspsychologie und soziale Organisation, Merkmale von Organisationen, Formen und Auswirkungen von Kommunikations-, F√ľhrungs- und Entscheidungsstrukturen, ein Ansatz zur Beeinflussung von Organisationsprozessen und ‚Äďstrukturen, Konzept der Organisationsentwicklung, Harvard-Konzept)

Lernbereichs√ľbergreifendes Reflektieren und Anwenden der Theorien und Konzepte