Erzbischöfliche Fachoberschule Franz von Assisi Freilassing

FOS-Klassen zu Beginn des Schuljahres 2016/17

Premiere: Erstmals drei 11. FOS-Klassen
11s1
11s2
11w
12s
12w
13ws
 

KlassensprecherInnen und SMV im Schuljahr 2016/17

Klasse

1. Klassen.-spr.

2. Klassen.-spr.

11s1

Maria Hagenauer

Antonia Arlt

11s2

Reinhard Ranner

Taibe Murtezi

11w

Dafina Malaj

Moritz Mei├čner

12s

Florian Busching

Tatjana Moltschanow

12w

Sarah Zimmermann

Philipp Hubrich

13ws

Isabella Jaufmann

Hanna Rummel

 

Erste Sch├╝lersprecherin: Isabella Jaufmann, 13ws

Stellvertr. Sch├╝lersprecherin: Hanna Rummel, 13ws

Verbindungslehrkraft: Jens Emmert

 

Alle auf einem ÔÇ×HaufenÔÇť (v. l. n. r.):

hintere Reihe: Moritz Mei├čner/11w, Reinhard Ranner/11s2, Florian Busching/12s, Philipp Hubrich/12w;

vordere Reihe: Jens Emmert (Verbindungslehrkraft), Isabella Jaufmann/13ws (Sch├╝lersprecherin), Taibe Murtezi/12s2, Tatjana Moltschanow/12s, Antonia Arlt/11s1, Dafina Malaj/11w, Maria Hagenauer/11s1, Sarah Zimmermann/12w, Hanna Rummel/13ws (stellv. Sch├╝lersprecherin), Lenz Heuwieser (Schulleiter)

Der Elternbeirat der FOS im Schuljahr 2016/17

Im Oktober trat der FOS-Elternbeirat zum ersten Mal zusammen. Er besteht aus acht Mitgliedern:

1. Reihe v. l. n. r.: Marianne Zimmermann (Vorsitzende) und Manuela Winkler (Stellvertretende Vorsitzende)

2. Reihe v. r. n. l.: Rosi Eder, Michaela Stolz, Daniela Ranner, Romy Reichel, Sigrid ├ľllerer und Schulleiter Lenz Heuwieser.

Nicht im Bild sind Susanne Linke und die Ersatzleute Sandra Grismayer, Wolfgang Opitz und Dagmar Strasser.

Lehrerkollegium 2016/17

Neue FOS-Lehrkr├Ąfte 2016/17

MAV

Repr├Ąsentant der Mitarbeitervertretung f├╝r die FOS ist gegenw├Ąrtig Thomas Schmidt.

Der Sonne entgegen ÔÇô auf nach Kroatien!

 

Wir, die Klasse 11s1 machten uns zwei Wochen nach den Pfingstferien gemeinsam mit der Klasse 11w und unseren Lehrern Herr Steininger, Frau Hammerschmid, Herr Wagner und Frau Glatz auf den Weg nach Zadar im sonnigen Kroatien.

Am Sonntag den 02. Juli ging es nach langer Vorfreude endlich los. Wir hatten eine 9-st├╝ndige Fahrt vor uns, bei welcher wir buchst├Ąblich der Sonne entgegen fuhren. So erwartete uns in Kroatien strahlender Sonnenschein. Im Hostel angekommen, wurden zun├Ąchst die Zimmer bezogen und schon einmal die n├Ąhere Umgebung inspiziert. Nach dem Essen lie├čen wir schlie├člich den ersten Abend noch gem├╝tlich ausklingen.

Am n├Ąchsten Morgen ging es dann gleich nach dem Fr├╝hst├╝ck auf zu einer Stadtf├╝hrung im nahegelegenen Sibenic, wo wir viele interessante Informationen erhielten und auch etwas Zeit hatten, um auf eigene Faust durch die Gassen zu ziehen. Danach fuhren wir in den Nationalpark ÔÇ×KrkaÔÇť. Dort bekamen wir wundersch├Âne Flusslandschaften und den ein oder anderen Wasserfall zu sehen. Nach einer F├╝hrung und eigenen Erkundungstouren machten wir uns am sp├Ąten Nachmittag auf den R├╝ckweg ins Hostel, um unser Abendessen einzunehmen und im Anschluss daran den Sonnenuntergang am Strand zu genie├čen und den Tag noch mal revue passieren zu lassen.

Ein ganzer Tag auf einem Schiff erwartete uns dann am Dienstag. Wir unternahmen eine Bootstour zu den Kornati Inseln. Als wir den Nationalpark nach ungef├Ąhr vier Stunden Fahrt erreichten, erwartete uns eine Landschaft, in welcher Buchten mit t├╝rkisenem Wasser und unber├╝hrter Landschaft zu finden waren. Hierbei wurde uns auch die M├Âglichkeit geboten, bei zwei Landg├Ąngen diesen traumhaften Teil Kroatiens genauer unter die Lupe zu nehmen. Allerdings waren wir jedoch nach dem fast neun Stunden umfassenden Ausflug froh, wieder festes Land unter den F├╝├čen zu haben.

Unseren letzten Tag lie├čen wir ganz entspannt angehen. So stand am Vormittag der Besuch der benachbarten Stadt Nin auf dem Programm, wobei wir deren Stra├čen unsicher machten und auch das ein oder andere Souvenir gekauft wurde. Im Anschluss daran fuhren wir zur├╝ck in unser Hostel und konnten uns die Mittagszeit frei gestalte, was zum Essen, Einkaufen, oder auch Schlafen genutzt wurde. Am Nachmittag ging es dann noch ins Zentrum von Zadar, wo wir wiederum eine Stadtf├╝hrung erhielten und uns bekannte Pl├Ątze wie die Meeresorgel oder die Kathedrale der Stadt gezeigt wurden. Schlie├člich neigte sich nach unserer R├╝ckfahrt in die Unterkunft auch der letzte Abend langsam seinem Ende zu, wobei dieser jedoch noch in vollsten Z├╝gen genossen wurde.

Nach einer Woche, die uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird, traten wir am Donnerstagmorgen die Heimreise an, bei der sich der fehlende Schlaf der letzten Tage durchaus bemerkbar machte. So verlief die Fahrt ruhig und ohne Zwischenf├Ąlle und wir kamen gut gelaunt und braun gebrannt, jedoch auch etwas erledigt am Abend wieder wohlbehalten in Freilassing an.

Diese Klassenfahrt war f├╝r uns eine unvergessliche Zeit und wir werden noch lange an all die lustigen Momente und die sch├Ânen Erlebnisse zur├╝ckdenken!

Maria Hagenauer (11s1)

Abiturfeier 2017

Ein schwungvoller Gottesdienst in der Teisendorfer Andreaskirche mit Pfarrer Lucjan Banko und Pfarrer Ewald Sei├čler, gestaltet von LektorInnen, Instrumentalisten, SolistInnen, vom Chor und von den beiden Lehrkr├Ąften Robert J├Ąger und Hartwig Kaufmann, leitete den Festabend ein.

Der Elternbeirat lud im Anschluss daran zu einem erfrischenden Sektempfang, sodass die G├Ąste f├╝r die folgende Feierstunde ger├╝stet waren. Nachdem Schulleiter Lenz Heuwieser die Anwesenden, zuallererst nat├╝rlich die stolzen AbsolventInnen und deren Eltern sowie die Vertreter der Schulen und der Gemeinden, begr├╝├čt hatte, ehrten Sr. Dominica Eisenberger als Generaloberin der Auer Franziskanerinnen, Landratsstellvertreter Helmut F├╝rle, Freilassings Zweiter B├╝rgermeister Gottfried Schacherbauer und die Elternbeiratsvorsitzende Marianne Krause in ihren Gru├čworten die Abschlusssch├╝lerInnen und begl├╝ckw├╝nschten sie zu ihrem Erfolg. Auch die Abiturientinnen taten ihr Bestes, etwa in Form eines launigen R├╝ckblicks durch die Sch├╝lersprecherin Isabella Jaufmann oder durch das beeindruckende Solo von Ellis Zejdov├í. Au├čerdem garnierten Sch├╝ler und Lehrer den feierlichen Abend mit ihren musikalischen und fotografischen Einlagen, wie etwa Robert J├Ąger und Reinhard Ranner am Klavier oder Hubert Steininger mit eindrucksvollen Bildern der vergangenen Schuljahre.  

F├╝r besonders gute Leistungen im Fach Spanisch und f├╝r die Verdienste um die Schulgemeinschaft erhielten einige Sch├╝lerInnen Urkunden und Geschenke.

Auch die drei ausscheidenden Elternbeir├Ąte Rosi Eder, Susanne Linke und Romy Reichel erhielten von Schulleiter Lenz Heuwieser als Dank f├╝r ihre konstruktive Mitarbeit bunte Blumenstr├Ąu├če.

Von der Stadt Freilassing gespendete Buchpreise und Pr├Ąsente ├╝berreichte Zweiter B├╝rgermeister Gottfried Schacherbauer an die Sch├╝lerinnen mit besonders guten Leistungen: Amalie Hasen├Âhrl, Alexandra Gr├Âsch, Sarah Zimmermann, Maria Pasternak, Annalena G├Âdickmeier, Sarina Wittmann, Lea Aicher, Julia Eder und Hannah Schwaiger. Alle hatten in ihren Abschlusszeugnissen eine Durchschnittsnote von 1-Komma erreicht.

Gro├č war der Dank der Klassen an ihre Lehrkr├Ąfte zum Ausklang des Abends, und das ├ťberreichen phantasievoller Geschenke an das Kollegium wollte schier kein Ende nehmen ... 

Studienreise nach Barcelona der 13 w/s (07.11.-11.11.2016)

 

W├Ąhrend in Bayern die Temperaturen sanken und der erste Schnee fiel,  machten wir uns mit dem Zug auf den Weg zum Flughafen nach M├╝nchen. Nach einem zweist├╝ndigen Flug landeten wir gegen 21 Uhr in Barcelona. Dort ging es weiter mit dem Bus zu unserer Unterkunft direkt im Zentrum, nur eine Querstra├če von der ber├╝hmten Flaniermeile "Las Ramblas" entfernt. Am n├Ąchsten Tag wurden wir von einer Stadtf├╝hrerin durch unser Viertel gef├╝hrt. Wir folgten ihr durch die engen Gassen und lie├čen uns versteckte Winkel der Stadt zeigen, abseits vom Touristengew├╝hl. Anhand kurzweiliger Geschichten brachte sie uns die Vergangenheit Barcelonas n├Ąher.

Auf besonderes Interesse stie├č der kulinarische Teil der F├╝hrung. Unsere Stadtf├╝hrerin spazierte mit uns durch den wohl ber├╝hmtesten Markt Barcelonas, La Boquer├şa. Dort beeindruckte uns die Vielzahl der angebotenen Lebensmittel: Fr├╝chte, Fische, Gew├╝rze, nat├╝rlich der ber├╝hmte jam├│n ib├ęrico und vieles mehr.  Da die Boquer├şa sich nur wenige Minuten von unserem Quartier befand, pilgerten fast t├Ąglich Sch├╝ler hin, um sich mit frischem Obst zu versorgen oder einen der leckeren, frisch gepressten S├Ąfte zu genie├čen.

In den n├Ąchsten Tagen verlie├čen wir unser Viertel, das Barrio G├│tico und erkundeten etwas entlegenere Stadtteile und ihre Sehensw├╝rdigkeiten. Mit dem Bus fuhren wir auf den "Hausberg" (173 m!) Barcelonas, den Montju├»c, und waren beeindruckt vom Blick auf das tiefblaue Meer und die Stadt. Da Barcelona nicht nur ein lohnendes Shopping-Paradies ist, das von den Sch├╝lerinnen ausgiebig erkundet wurde, sondern vor allem auch eine Kulturmetropole, standen mehrere Museumsbesuche auf dem Programm. Wir sahen uns Werke von Mir├│, Picasso und nat├╝rlich auch vom ber├╝hmtesten Architekten der Stadt, Antoni Gaud├ş, an.

Vor allem den letzten Tag widmeten wir dieser au├čergew├Âhnlichen Pers├Ânlichkeit: nach der Besichtigung seines Meisterwerks, der Sagrada Familia, die wir tief beeindruckt verlie├čen, folgten wir weiter den Spuren Gaud├şs, indem wir uns auf den Weg zum Parque G├╝ell machten. Neben den Parkanlagen mit der angeblich l├Ąngsten Sitzbank der Welt bot sich uns eine letzte, wundersch├Âne Aussicht auf die Stadt und das Meer im Abendlicht. Den letzten Abend verbrachten wir mit Gitarrenmusik in einem Restaurant.

(Bericht: Susanne Jahn-Wiest/Hartwig Kaufmann)

Gemeinschaftstage der 11w schlie├čen eine erlebnisreiche Woche ab

 

 

Am 06.10 ging es f├╝r uns (die Klasse 11w) gemeinsam mit dem Bus nach Bad Reichenhall. Dort trafen wir auf die beiden Gruppenleiterinnen der Caritas, Juliane und Parissa, die mit uns gleich zu Beginn einige Gemeinschaftsspiele durchf├╝hrten, wie z. B. in Gruppen unter einem schwingendem Seil durchzulaufen. Danach stand das sog. ÔÇ×BierkastenspielÔÇť auf dem Programm: Die K├Ąsten symbolisierten Eisschollen. Sie mussten so bewegt werden, dass immer mindestens ein K├Ârperteil eines Sch├╝lers mit einer ÔÇ×ScholleÔÇť in Ber├╝hrung stand. Und wenn man dies nicht beachtete, verlor man die Eisscholle, au├čerdem musste man wieder von vorne anfangen, wenn man den Boden ber├╝hrte. Wir brauchten zun├Ąchst eine Weile, um zu verstehen, dass hier Teamwork gefragt war. Aber nach zahlreichen Versuchen haben wir es letztendlich geschafft, indem wir eine ÔÇ×Br├╝ckeÔÇť aus den K├Ąsten bildeten.

Nach der Mittagspause teilten wir uns in zwei Gruppen auf und durften Klettergurte sowie Helme anziehen, um in ca. 8 m H├Âhe verschiedene Stationen zu bew├Ąltigen. Wir mussten uns beispielsweise gegenseitig sichern, dem ein oder anderen Mut zusprechen oder nur mithilfe eines Partners ein d├╝nnes Drahtseil ├╝berqueren. Dabei hatten alle viel Spa├č und manche trauten sich sogar, ihre pers├Ânlichen Grenzen zu ├╝berwinden.

Danach ging es gemeinsam mit dem Bus nach Marktschellenberg zu unserer Jugendherberge. Dort wurden wir dann freundlich von Gastgeber Manfred empfangen, der uns mit leckeren K├Ąsesp├Ątzle und Salat verw├Âhnte. Nach dem Essen spielten wir gemeinsam Tischtennis, Billard sowie verschiedene Kartenspiele, die ebenfalls zur St├Ąrkung der Gemeinschaft f├╝hrten.

Der zweite Tag begann mit einem herzhaften Fr├╝hst├╝ck. Im Anschluss mussten wir die Zimmer aufr├Ąumen, bevor wir mit Juliane den Vortag Revue passieren lie├čen; das war sehr aufschlussreich. Nachdem das Wetter nicht so schlecht war wie erwartet, gingen wir doch nach drau├čen, um dort die geplanten Gemeinschaftsaktivit├Ąten zu absolvieren. Im nahegelegenen Wald bestritten wir ein (anf├Ąnglich) scheinbar unl├Âsbares Spiel auf einer Slackline: Von drei Seiten starteten alle Sch├╝ler/-innen, um zu einer langen Seileetappe zu gelangen und dort abzusteigen. Sobald eine Person herunterfiel, mussten alle wieder von vorne beginnen. Nach mehreren Versuchen schafften wir es dennoch, ohne Joker die Aufgabe zu l├Âsen.

Mittag zauberte uns Manfred zur St├Ąrkung eine sehr schmackhafte Suppe, mit leckerem Eis als Nachtisch. Am fr├╝hen Nachmittag wartete bereits die n├Ąchste Aufgabe auf uns: Ziel war es, aus dem "S├Ąuresee" Schalen herauszufischen, ohne den Boden zu ber├╝hren. Erneut kamen wir nur ├╝ber ein gut abgestimmtes Teamwork an unser Ziel.

Beim n├Ąchsten Spiel ging es darum, eine ÔÇ×LawinensondeÔÇť gemeinsam am Boden abzulegen. Die Schwierigkeit der Aufgabe lag darin, dass jeder nur einen Zeigefinger benutzen durfte. Gel├Âst war die Aufgabe, wenn jeder seinen Finger beim Absetzen an der Sonde hatte, was uns nach anf├Ąnglichen, kleineren Problemen auch gelang. Die andere Gruppe versuchte sich zeitgleich am sog. ÔÇ×Schnur-Ball-Ring-SpielÔÇť, bei dem mithilfe von Schn├╝ren einen Tennisball in der Luft gehalten werden musste.

Die Aufgabe "Joghurtbecher-Bombe", bei der wir aus einem Seilsack die "Bombe" (Joghurtbecher mit ├ťberraschung) mit Hilfsmitteln, die uns zur Verf├╝gung standen, entsch├Ąrfen sollten, meisterten wir ebenfalls durch zahlreiche Ideen unserer Gruppenmitglieder. Danach kam ein letztes Spiel namens "Krankentransport", in dem die Sch├╝lerInnen sich in Rollen eines Kranken (z. B. Blinde, Gel├Ąhmte, einarmige Stumme usw.) versetzten und sich gegenseitig geholfen haben, um gemeinsam ins Ziel gelangen zu k├Ânnen.

Nach diesen beiden erlebnisreichen Tagen, welche zweifellos dazu beitrugen, die Klassengemeinschaft zu st├Ąrken, fuhren wir ersch├Âpft, aber gl├╝cklich gemeinsam nach Hause.

(Sch├╝lerbericht: Klasse 11w)

Kennenlerntage der Klasse 11s2

Die Klasse 11s2 gemeinsam unterwegs.
Da braucht man viel Fingerspitzengef├╝hl.
Die beiden wollen hoch hinaus.
Keine leichte Aufgabe ÔÇô keiner darf ins Wasser fallen ÔÇŽ
 

 

Am Mittwoch, den 5. Oktober 2016, begannen die Kennenlerntage der Klasse 11s2 mit gemeinschaftlichen Aktivit├Ąten, z. B. mit einem gemeinsamen Seilspiel, bei welchem wir unseren Zusammenhalt beweisen und auf die Probe stellen mussten. Danach folgten weitere Vertrauens├╝bungen, wie eine anspruchsvolle Aufgabe mit einem Netz aus einzelnen Seilen, die jeweils von einzelnen Sch├╝lern getragen wurden, um einen Ball zu transportieren, wobei wir unser motorisches Geschick und unsere soziale Kompetenz bez├╝glich Organisation und Engagement zeigen durften. Dies galt auch f├╝r die n├Ąchste Gruppenaufgabe, dessen Ziel es war, die gesamte Klasse von separaten Bierk├Ąsten, die als Insel fungierten, auf das imagin├Ąre sichere Ufer jenseits der von Betreuern gelegten Seilgrenze zu bringen, ohne dabei von den bereits erw├Ąhnten Bierk├Ąsten zu fallen und somit in das ebenso imagin├Ąre Meer zu st├╝rzen.

Gegen Mittag mussten wir uns alle Klettergurte ├╝berziehen und gemeinsam zum Hochseilgarten gehen. Dort angekommen, stie├čen viele an ihre Grenzen. Doch Marco und Susi, unsere beiden Trainer, gaben nicht auf, bis wirklich jeder von uns seine Angst ├╝berwunden hatte und gemeinsam mit den anderen in die H├Âhe kletterte. Als Team mussten wir gemeinsam schwierige Aufgaben viele Meter ├╝ber dem Erdboden bew├Ąltigen. Trotz der K├Ąlte meisterten wir die Aufgaben!

Eine der schwierigsten Aufgaben bestand darin, gemeinsam mit einem Klassenkameraden ├╝ber zwei d├╝nne Stahlseile zu balancieren. H├Ârt sich leicht an, aber ohne eine gemeinsame Besprechung und ohne Teamgeist fielen einige von uns bereits nach wenigen Metern runter. Nach einem weiten Versuch und einer gr├╝ndlichen Besprechung zuvor klappte es schlie├člich doch bei allen.

Nach einem erlebnisreichen Tag im Kletterpark kamen wir mit dem Bus in Marktschellenberg an und durften noch eine f├╝nfzehnmin├╝tige Wanderung zum Jugendhaus beschreiten. Nachdem wir in unseren Zimmern angekommen waren, wurden wir mit Essen versorgt. Danach durften wir die Abendstunden frei nutzen, welche wir mit Gemeinschaftsspielen und einem geselligen Beisammensein als Klasse verbrachten.

Am n├Ąchsten Morgen nach dem Fr├╝hst├╝ck erwartete uns auch schon das Animationsteam von der Caritas. Die erste ├ťbung war ein Kreisspiel im Freien. Hierbei mussten wir als starke Gemeinschaft einen stabilen Kreis bilden, aus dem weder jemand hinein- noch herauskommen sollte. Jeder Sch├╝ler und jede Sch├╝lerin durfte sich einmal entweder inner- oder au├čerhalb des Kreises positionieren und sollte versuchen, diesen irgendwie zu durchbrechen.

Anschlie├čend gingen wir in den Wald, wo uns eine aufgebaute Slackline-Landschaft erwartete. Diese hatte f├╝nf Enden. Es wurden vier gleich gro├če Gruppen auf vier dieser Enden verteilt und alle gemeinsam sollten dann versuchen das f├╝nfte Ende zu erreichen. Nach anf├Ąnglichen Schwierigkeiten gelang es uns schlie├člich einen erfolgreichen Plan zu schmieden und umzusetzen.

Schlie├člich spielten wir noch ein Ballspiel, bei dem es darum ging, sich eine bestimmte Reihenfolge zu merken. Hierbei kam es zu einer Diskussion, als die Gruppe sich darauf einigen sollte, wie viele von f├╝nf B├Ąllen gefangen werden k├Ânnten. Nach langem Argumentieren kamen wir zu dem Schluss, dass alle B├Ąlle inkludiert werden sollten und jeder sein pers├Ânliches Ziel verfolgt.

Nach dem Mittagessen teilten wir uns in Gruppen auf und erstellten Plakate zu dem Thema ÔÇ×KlassengemeinschaftÔÇť. Anschlie├čend stellte jede Gruppe ihre Arbeit vor. Die Hauptziele jedes Teams waren gr├Â├čtenteils ÔÇ×ZusammenhaltÔÇť, ÔÇ×HilfsbereitschaftÔÇť usw. Danach sollte sich unsere Klasse zwischen zwei Spielen entscheiden. Wir w├Ąhlten ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem wir zusammen einen Ball auf Seilen balancieren mussten. Erneut teilten wir uns auf und meisterten die Aufgabe. Um sie noch schwieriger zu gestalten, wurden einigen die Augen verbunden, sodass sie auf ihre Mitsch├╝ler vertrauen mussten. Zum Schluss wurde ein Abschlusstanz getanzt, bei dem wir uns im Kreis drehten und jeder ein Schlussfazit in die Runde sagen sollte. Danach machten wir uns auch schon auf den Weg zum Bus und fuhren, ersch├Âpft von den vielen Aktivit├Ąten, nach Hause.

Klasse 11s2

Bei Gemeinschaftstagen mit allen Wassern gewaschen

 

 

Vom 04. bis zum 05. Oktober fuhren wir, die Klasse 11s1, als erste der drei FOS-Klassen auf Gemeinschaftstage.

Diese zweit├Ągige Klassenfahrt fand in Zusammenarbeit mit dem ÔÇ×Caritas-Zentrum f├╝r erfahrungs- & abenteuerorientiertes LernenÔÇť statt und so verbrachten wir unseren ersten Tag im Hochseilgarten der Caritas in Bad Reichenhall. Dort wurden wir bei zunehmendem Regenfall von unseren Betreuern Dino und Simon zun├Ąchst mit einer Kennenlernrunde und ein paar Gemeinschaftsspielen am Boden freundlich empfangen. Im Anschluss ging es dann an verschiedenen Stationen hoch in die L├╝fte, wobei wir uns jeweils gegenseitig sicherten und manche auch an ihre eigenen Grenzen kamen. F├╝r den abschlie├čenden Nervenkitzel sorgte dann der Sprung von einer Plattform. Da es den ganzen Tag stark regnete, waren wir jedoch alle froh, als wir am Nachmittag wieder in den aufgeheizten Bus einsteigen konnten. In Marktschellenberg angekommen, galt es als erstes noch - samt Gep├Ąck - ein paar Meter zu Fu├č zur├╝ckzulegen, bevor wir endlich unser warmes Nachtlager beziehen konnten. Nachdem wir alle das lang ersehnte warme Abendessen verspeist hatten, lie├čen wir den Abend mit diversen Spielen, Tischtennisrunden und netten Gespr├Ąchen ausklingen. So war es trotz des schlechten Wetters insgesamt ein sehr spannender Tag voller neuer Erfahrungen.

Am n├Ąchsten Morgen hie├č es dann auch schon wieder die Koffer zu packen und die Zimmer zu r├Ąumen, doch zuvor st├Ąrkten wir uns alle noch, mehr oder weniger wach, mit einem leckeren Fr├╝hst├╝ck. Den Vormittag verbrachten wir dann nach der Wahl der Klassensprecher mit weiteren Gemeinschaftsspielen, bei denen unter anderem an unserer Teamf├Ąhigkeit gearbeitet wurde. Im Anschluss an das Mittagessen ging es wieder in den Wald, wo wir an zwei weiteren Stationen nochmals unseren Zusammenhalt beweisen konnten. Somit verging der Nachmittag wie im Flug, denn auch das Wetter hatte sich gebessert und es waren nur noch ganz vereinzelte Regentropfen zu sp├╝ren.

Nach zwei abenteuerlichen, aber auch sch├Ânen Tagen hie├č es schlie├člich Abschiednehmen und wir machten uns mit einigen neuen Eindr├╝cken wieder auf den Heimweg.

 

Maria Hagenauer (11s1)

Abschlussfahrt der Klasse 12s nach Dubrovnik

 

 

F├╝nf Tage lang lernte die Klasse 12s auf ihrer Abschlussfahrt die ÔÇ×Perle der AdriaÔÇť ÔÇô Dubrovnik, dessen Umgebung sowie Land und Leute kennen.

Zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Reithmeier und Herrn Groha reisten die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler dazu nach Dalmatien.

Schon bei der Stadtbesichtigung der 1979 zum Weltkulturerbe erkl├Ąrten Altstadt Dubrovnik zog die komplett erhaltene, bis in die Renaissance zur├╝ckreichende, m├Ąchtige Stadtmauer die Sch├╝lerInnen in ihren Bann. Zusammen mit Stadtf├╝hrerin Marija erkundete die Klasse das historische Zentrum mit seinen zahlreichen Kirchen, geschichtstr├Ąchtigen Schaupl├Ątzen bis hin zum alten Hafen und tauchte in die Gassen der Hafenmetropole ein.

Mit diesen Eindr├╝cken ging es tags darauf mit der F├Ąhre auf die Insel Kor─Źula und in das gleichnamige und wohl sch├Ânste K├╝stenst├Ądtchen Kroatiens. Die ÔÇ×gr├╝ne InselÔÇť selbst z├Ąhlt als eine der bedeutendsten Anbaugebiete Dalmatiens f├╝r Oliven├Âl und Wein. In der Inselhauptstadt angekommen, erlebten die Sch├╝lerInnen bei einer F├╝hrung durch Herrn Groha das kompakte wie malerische Stadtbild mit seinem mittelalterlichen H├Ąusergewirr und den engen Gassen. Neben der Stadt- und Inselgeschichte interessierten dabei auch der planm├Ą├čige, als nat├╝rliche Klimaanlage fungierende, Aufbau der Festungsstadt und das Geburtshaus des ersten Weltreisenden, Marco Polo. 

Ein anderer Programmpunkt f├╝hrte die Sch├╝lerInnen mit einem Tagesausflug nach Bosnien und Herzegowina zu einem weiteren Weltkulturerbe, nach Mostar. Die ebenfalls vom Bosnienkrieg gebeutelte Stadt bot sich der Klasse als Schmelztiegel der Kulturen und Religionen mit dem ber├╝hmten Stadtwahrzeichen der alten Br├╝cke ÔÇ×Stari mostÔÇť dar.

Mit Wehmut traten die Sch├╝lerInnen ihre R├╝ckreise an, lie├čen das s├╝dl├Ąndische Flair, die Kultur und die zu dieser Jahreszeit noch sch├Ânen Sonnenstunden hinter sich und kehrten mit vielen bleibenden und faszinierenden Eindr├╝cken zur├╝ck. 

Ein besonderer Dank gilt dem fr├Ąnkischen Kollegen und Busfahrer Marco, der die Klasse unerm├╝dlich durch die K├╝stenstra├čen Dalmatiens chauffierte und wieder wohlbehalten in Freilassing ablieferte!

Oliver Groha

12w - un viaggio a la toscana

 

Es war so weit! Der 19. September war angebrochen und somit auch unsere Abschlussfahrt in die Toskana. Wir, die Klasse 12w und unsere beiden Klassenlehrer Frau Glatz und Herr Wagner, hatten also eine 10-st├╝ndige Busreise vor uns. In den fr├╝hen Morgenstunden aufgebrochen und trotz anf├Ąnglicher Orientierungsprobleme, waren wir gegen 18 Uhr endlich an unserem Hotel namens ÔÇ×Buenos AiresÔÇť angekommen. Bereits am ersten Abend haben wir das Nachtleben unseres Ortes Montecatini Terme ÔÇ×unsicher gemachtÔÇť. Am n├Ąchsten Tag fuhren wir, zwar etwas m├╝de und kaputt, zusammen mit unserem Busfahrer Maik nach Florenz. Die 1,5 Stunden Busfahrt nutzten wir alle zum Weiterschlafen, denn anderenfalls h├Ątten wir die zweist├╝ndige Stadtf├╝hrung nicht ├╝berlebt. Diese f├╝hrte uns durch die spannendsten historischen Winkel von Florenz. Anschlie├čend gabÔÇśs Zeit zur freien Verf├╝gbarkeit. So gut wie 99% der Klasse hat diese Zeit genutzt, um etwas Essbares zu finden. Nachdem unser Fr├╝hst├╝ck im Hotel nicht ganz so schmackhaft ausfiel, wie wir uns das gew├╝nscht hatten, haben wir uns alle hei├čhungrig in das n├Ąchste Restaurant gest├╝rzt. Nat├╝rlich wurden auch flei├čig Geschenke und Souvenirs eingekauft. Sogar unser Klassenmaskottchen hat ein tolles T-Shirt, zur Erinnerung an den Besuch in Florenz, bekommen. Am Abend haben wir uns zusammen mit den Lehrern in eine Bar gesetzt und den 18. Geburtstag einer Mitsch├╝lerin gem├╝tlich gefeiert. An unserem zweiten vollen Tag in der Toskana stand ein Besuch in Pisa auf dem Programm. Mithilfe einer ├Ąu├čerst interessanten und witzigen Stadtf├╝hrung lernten wir die kleine Stadt recht schnell kennen. Nachdem viele Fotos vor dem schiefen Turm aufgenommen wurden, ging es mit dem Bus gleich weiter in ein Wein- und Oliven├Âlgut. Dort bekamen wir eine Minif├╝hrung durch das Gut und anschlie├čend wartete eine kleine Weinprobe auf uns. Am Donnerstag und somit auch an unserem letzten Tag ging es ans Meer. Dort war das typische Strandprogramm angesagt: Sonnenbaden, im Meer plantschen, Musik h├Âren und nat├╝rlich Volleyball spielen. Naja, das mit dem Volleyballspielen hat nicht ganz so funktioniert; weit und breit kein ├Âffentliches Volleyballfeld. Somit mussten wir eben ohne Netz und Feld auskommen. Am sp├Ąten Nachmittag ging es dann wieder zur├╝ck zu unserem Hotel. Dort haben wir uns alle f├╝r den letzten Abend fertig gemacht. Dieser wird uns bestimmt noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben. Die R├╝ckreise wurde am Freitag um 08:30 Uhr angetreten, somit standen wieder 10 Stunden Busfahrt auf dem Programm. Nachdem wir alle von den letzten Tagen ├Ąu├čerst m├╝de und kaputt waren, haben wir die meiste Zeit der Busfahrt verschlafen. Somit waren wir schneller wieder zur├╝ck in Deutschland als erwartet. Man kann also sagen, dass dies eine total gelungene und witzige Abschlussfahrt war! 

(Sch├╝lerbericht: Sarah, 12w)