Erzbischöfliche Fachoberschule Franz von Assisi Freilassing

Maria Hagenauer

Hallo Maria, schön, dass du dich fĂŒr das Interview bereitstellst. 6 Jahre MRS und 3 Jahre FOS. Wie haben dich die 9 Jahre an den Franz-von-Assisi Schulen ge­prĂ€gt?

WÀhrend meiner 9 Jahre an den Franz-von-Assisi Schulen habe ich mich von einem MÀdchen zu einer erwachsenen Frau entwickelt. Somit konnte ich wÀhrend dieser Zeit meine persönlichen Interessen, StÀr­ken und SchwÀchen genauer kennenlernen. Die Schulzeit half mir, eine konkrete Vorstellung davon zu bekommen, wie ich mir meine Zukunft vorstelle.

Nach dem Abitur hast du dich dazu entschieden nach Neuseeland als Au Pair zu gehen. Wie kam es dazu?

Diese Entscheidung wurde von mehreren Faktoren beeinflusst. Ich wollte nach dem Abitur unbedingt noch was von der Welt sehen. FĂŒr eine TĂ€tigkeit als Au Pair entschied ich mich, weil ich als Teil einer Familie die Kultur eines Landes noch besser kennen lernen kann, als wenn ich nur herumreise und gleichzeitig die Möglichkeit besteht, meine Englischkenntnisse zu verbessern und mit Kindern zu arbei­ten.

Und weshalb ausgerechnet Neuseeland? Weiter weg von Deutschland geht es ja gar nicht.

Das stimmt. FĂŒr Neuseeland entschied ich mich, weil ich aus meinem Freundeskreis schon einige Berichte ĂŒber die Schönheit Neuseelands gehört habe.

Wie erging es dir bei deiner Gastfamilie?

An meine Gastfamilie erinnere ich mich gerne zurĂŒck. Ich lebte auf einer Farm circa zwei Stunden sĂŒd­lich von Auckland. Mein Gastvater war Farmer und meine Gastmutter Sozialarbeiterin in einem Kran­kenhaus in Auckland. Mein Aufgabenbereich umfasste die Betreuung der vier Kinder, Zwillinge (MĂ€d­chen) im Alter von drei Jahren, ein MĂ€dchen mit sechs Jahren und einen Jungen im Alter von elf. Mein Tag startete immer um 06:30 Uhr.

Das klingt stressig.

Das empfand ich nicht so. Ich richtete die Kinder fĂŒr Schule und Kindergarten her und machte ihnen FrĂŒhstĂŒck. Dann brachte ich sie zum Unterricht. Am Nachmittag sammelte ich alle wieder ein und wir fuhren entweder nach Hause oder besuchten beispielsweise einen Spielplatz oder die örtliche BĂŒcherei. Im Anschluss standen dann noch die Hausaufgaben auf dem Programm. Ab und zu kochte ich auch eine bayerische SpezialitĂ€t. Ich habe mich bei meiner Gastfamilie immer sehr wohl gefĂŒhlt.

Waren deine Praktika in der 11. Klasse fĂŒr deine Aufgaben als Au Pair nĂŒtzlich?

TatsĂ€chlich dachte ich wĂ€hrend der Zeit mit meinen Gastkindern das ein oder andere Mal an meine Praktikumszeit im SFZ St. Zeno und im Krankenhaus Bad Reichenhall zurĂŒck. In beiden Praktika konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln, von denen ich auch als Au Pair profitierte.

Bestimmt bist du auch viel in Neuseeland gereist. Welche EindrĂŒcke hast du von der Kultur, dem Land und den Menschen bekommen?

Egal wo ich hingekommen bin, stieß ich immer auf Herzlichkeit und ein freundliches LĂ€cheln. Man kam auch sehr leicht mit den Leuten ins GesprĂ€ch. Neuseeland selber ist einfach ein unbeschreiblich schönes Land. Es gibt so viele wundervolle Ecken zu entdecken. Außerdem ist es auch unglaublich weitlĂ€ufig und wahnsinnig vielseitig. So kann es vorkommen, dass man an einem Tag erst SanddĂŒnen, dann tropenĂ€hnliche WĂ€lder und schließlich grasbewachsene HĂŒgellandschaften, ĂŒbersĂ€ht mit KĂŒhen und Schafen, sieht.

Es war also die richtige Entscheidung, nach Neuseeland zu gehen?

Definitiv.

Leider musstest du deinen Aufenthalt wegen Corona vorzeitig beenden. Hat dabei alles ge­klappt und fĂŒhltest du dich sicher und gut unterstĂŒtzt?

NatĂŒrlich war es schade, dass ich meinen Aufenthalt verkĂŒrzen und auch meine ReiseplĂ€ne aufgeben musste, ich fĂŒhlte mich aber zu keiner Zeit alleine gelassen. So wurde ich von Verwandten meiner Gastfamilie aufgenommen, bis ich den RĂŒckflug antreten konnte und sowohl die neuseelĂ€ndische als auch die deutsche Regierung gaben sich große MĂŒhe um Reisende nach Hause zu bringen.

Wie sehen deine weiteren PlÀne aus?

Ich werde ab Herbst 2020 an der Uni Salzburg Lehramt fĂŒr die FĂ€cher Mathematik und Physik studieren. Ich habe mich fĂŒr dieses Studium entschieden, da es mir die Möglichkeit bietet, meine Begeisterung fĂŒr Naturwissenschaften und die Arbeit mit Kindern zu verbinden.

Du machst einen sehr zufriedenen Eindruck.

Ja, das bin ich auch. Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich sehr gerne an meine Schulzeit an den Franz-von-Assisi Schulen zu­rĂŒckblicke und es auch wirklich zu schĂ€tzen weiß, dass ich nach meinem Realschulabschuss die Mög­lichkeit hatte, das Abitur quasi im gleichen GebĂ€ude zu machen. Jedem, der mit dem Gedanken spielt, fĂŒr eine lĂ€ngere Zeit ins Ausland zu gehen, kann ich das nur emp­fehlen. Ich finde, es ist eine einmalige Chance, Erfahrungen zu sammeln und man wird auch selbstĂ€ndiger oder selbstbewusster.

Hast du noch eine Message fĂŒr unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler?

Glaubt an euch und haltet an euren TrĂ€umen fest, auch wenn euch manch­mal eine Situation ausweglos erscheint. Habt auch den Mut eure TrĂ€ume zu verwirklichen und kĂ€mpft fĂŒr eure Ziele, es lohnt sich.

Das waren schöne letzte Worte. Danke, Maria, fĂŒr das sympathische Interview. Hat Spaß gemacht.

Sehr gerne.

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Orkan Kartal

Hallo Orkan, war von Anfang an klar, was du nach der FOS machen möchtest?

Nein, vor Beginn der FOS wusste ich nicht so recht, was ich spĂ€ter einmal machen möchte. Ich hatte gehofft, dass ich am Ende der Schulzeit nicht nur einen hohen Abschluss, sondern auch herausgefunden habe, was ich fĂŒr meine Zukunft möchte und wie es nach der Schulzeit weitergeht. Ich wurde nicht enttĂ€uscht, denn ich habe das gefunden, was mich heute ĂŒberglĂŒcklich macht.

Das freut uns zu hören. 12. oder 13. Klasse, das ist hier die Frage? Wann wolltest du die Schule wieder verlassen.

13. Klasse, definitiv. Das war von Anfang an klar. Ich wollte unbedingt das allgemeine Abitur, damit mir nach der Schulzeit alle Möglichkeiten offenstehen.

Du studierst ja Medizin? War es schwer, einen Studienplatz zu bekommen?

Da die StudienplĂ€tze fĂŒr das Medizinstudium sehr begehrt sind und es verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig wenige StudienplĂ€tze gibt, muss man viel Zeit und Energie investieren, um einen Platz zu bekommen. Ich hatte mich nach dem  Abitur ein ganzes Jahr auf die verschiedensten PrĂŒfungen vorbereitet. Ich habe eine PrĂŒfung geschrieben und war in einem Interview, in beiden FĂ€llen an meiner Traumuni. Drei Tage bevor ich die zweite AufnahmeprĂŒfung an einer anderen Uni schreiben wollte, kam bereits die Zusage.

Das ist ja gut gelaufen.

Ja, kann man so sagen.

Was hat dir das Praktikum fĂŒr dein Studium gebracht?

Durch das pflegerische Praktikum in der Freilassinger Klinik fĂŒr Psychiatrie und Psychotherapie habe ich viel dazugelernt: die Organisation des Klinikums, die pflegerische TĂ€tigkeit, die Arbeit der anderen
Berufsgruppen, sprich der Ärzte, der Therapeuten, usw. Dadurch hatte ich schon vor Beginn des Studiums einen Einblick in die Welt des Gesundheitswesens, was natĂŒrlich ein Vorteil ist.

Weißt du schon, wie es mit dir nach Abschluss deines Studiums weiter geht?

Nein, das weiß ich noch nicht. Ich beschĂ€ftige mich derzeit viel mit der Herzchirurgie, da ich in diesem Fachgebiet meine Forschungsarbeit schreibe. Mich interessiert aber auch die Innere Medizin, besonders  die Nephrologie, also die Lehre der Nieren. Auch habe ich mir ĂŒberlegt, nach meinem Abschluss noch Pharmazie zu studieren, weil Arzneimittel sehr interessant sind. Ich habe viele Ideen, aber festgelegt habe ich mich noch nicht. Bis zu meinem Abschluss dauert es ja noch zweieinhalb Jahre, also habe ich glĂŒcklicherweise noch Zeit zu ĂŒberlegen.

Kommen wir nun zu was ganz anderem. Was machst du in deiner Freizeit?

Ich liebe Filme und Serien und gehe gerne in Bars. Außerdem hab ich angefangen, Klavier zu lernen. Ich kann noch fast gar nichts und tue mich schwer, es macht aber extrem Spaß.

Hast du einen Rat fĂŒr zukĂŒnftige SchĂŒler*innen von uns?

Macht das, was euch glĂŒcklich macht, und lasst euch von niemand sagen, dass ihr dies oder jenes nicht schaffen werdet.

Vielen Dank fĂŒr das sympathische Interview, Orkan!

Auch ich sage vielen Dank!

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Anna Wirrer

Hallo Anna, erzÀhl uns ein wenig von deiner Schulzeit an der FOS.

Die FOS war eine sehr schöne Zeit. 2015 begann die FOS Freilassing mit der EinfĂŒhrung des  Wirtschafts-Zweiges. Mit sieben weiteren SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern bildeten wir den ersten Jahrgang. Das war fĂŒr mich eine spannende Erfahrung, weil wir sehr konzentriert und gemeinsam auf ein Ziel hingearbeitet haben: Den Abschluss erfolgreich zu absolvieren. Das hat uns sehr verbunden. Wir konnten viel voneinander und miteinander lernen. Bis heute haben sich daraus langlebige Freundschaften entwickelt.

Das hört sich ja gut an. War es fĂŒr dich von Anfang an klar, dass du auch die 13. Klasse machen wirst?

Nein, war es nicht. Ich habe mich frĂŒh dazu entschlossen, nur bis zur 12. Klasse die FOS zu besuchen. FĂŒr mich stand fest, dass ich im Anschluss an das Fachabitur eine Ausbildung machen möchte.

FĂŒr meine zukĂŒnftigen PlĂ€ne reicht mir die Option, eine Fachhochschule besuchen zu können.

Das ist auch ein Vorteil der FOS, dass man sich nicht gleich zu Beginn entscheiden muss. Was hast du seit Beendigung der Schule fĂŒr einen Weg eingeschlagen?

Ich habe eine zweieinhalbjĂ€hrige Ausbildung zur Industriekauffrau bei Adelholzener gemacht. Im Januar 2018 schloss ich die Ausbildung erfolgreich ab und wurde anschließend in der Personalabteilung ĂŒbernommen. Dann wollte ich aber noch ein Studium beginnen. Seit Oktober 2018 studiere ich nun in Vollzeit UnternehmensfĂŒhrung an der Fachhochschule Kufstein in Tirol.

Klingt gut. Was gefÀllt dir an deinem Beruf bzw. deinem Studium?

FĂŒr mich war es schon in der Ausbildung unglaublich wertvoll, die wirtschaftlichen ZusammenhĂ€nge zwischen einzelnen Bereichen verstehen zu können. Je besser man sich in interne AblĂ€ufe hineindenken kann, umso einfacher wird es, Ziele eines jeden Betriebes nachzuvollziehen. Und genau das schĂ€tze ich auch sehr an meinem Studium! Die theoretischen Grundlagen des betriebswirtschaftlichen Studiums kann ich durch die vorherige praktische Erfahrung optimal miteinander verknĂŒpfen.

Gehen wir mal weg von Beruf und Studium. Was machst du in deiner Freizeit?

Ich reise besonders gerne nach Amerika und habe ein absolutes Faible fĂŒr den Fasching (lacht). Auch wĂ€hrend Ausbildung durfte ich mit der Joachim Herz Stiftung eine lehrreiche und unvergessliche Zeit in den USA verbringen. Die Stiftung hat es mir ermöglicht, meine Ausbildung ohne Unterbrechung sechs Wochen in Atlanta fortzufĂŒhren. (Infos dazu gibt es unter: www.joachim-herz-stiftung.de)

Das waren bestimmt tolle Erfahrungen fĂŒr dich.

Ja, definitiv.

Kommen wir nun zum Ende des Interviews. Hast du einen Rat fĂŒr zukĂŒnftige SchĂŒler*innen von uns?

Auch wenn es manchmal anstrengend ist, stĂ€ndig zu lernen oder gute Leistungen zu zeigen, eine gute Bildung wird dir in Zukunft sehr viele TĂŒren öffnen können und dir viele Wege aufzeigen. Das ist mein Leitsatz fĂŒr jede Art der „Arbeit“, die ich mache und bisher konnte ich in vielen Erfahrungen davon stark profitieren! Dazu gehört fĂŒr mich noch eine wichtige Sache: Hör nie auf Fragen zu stellen. Das zeigt Interesse und ist nebenbei eine effektive Variante, schnell und viel zu lernen.

Das werden wir alle gut befolgen, Anna! Vielen Dank fĂŒr deine Zeit und das Interview!

Gern geschehen. Hat auch mir Spaß gemacht.

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Saraida Höfer

Meine MitschĂŒlerinnen, meine Praktika, meine Lehrer*innen. Die ersten drei Erinnerungen, die mir in den Sinn kommen, wenn ich acht Jahre zurĂŒckreise. Acht Jahre zurĂŒck in die Zeit, als ich eine SchĂŒlerin an der Fachoberschule Franz von Assisi in Freilassing war.

Im September 2012 saß ich angespannt und erwartungsvoll in einem Klassenraum mit 16 fremden MĂ€dchen. Aus den Fremden wurden schnell Freundinnen. Aus der neuen Schule wurde ein Ort, an dem ich zwei Jahre lang lernen, lachen und mich entwickeln durfte. Zwei Jahre, auf die ich gerne zurĂŒckblicke.

Die Ausbildung an einer Fachoberschule ist auf der einen Seite geprĂ€gt von den Stunden im Klassenraum, auf der anderen Seite stehen aber auch die EindrĂŒcke und Erfahrungen aus den Praktika. FĂŒr mich persönlich eine wertvolle Kombination. Über den Unterricht hinaus waren fĂŒr mich die Praktika in den sozialen Einrichtungen gute Indikatoren, um herauszufinden, welche praktischen Eigenschaften ich mitbringe, und an welchen FĂ€higkeiten ich noch arbeiten sollte. Sich ausprobieren, sich beweisen, Neues kennenlernen, Kontakte knĂŒpfen. Wichtige Errungenschaften aus meiner FOS-Zeit, von denen ich noch heute profitiere.

Fachabitur – und dann? 

Nach meinem Fachabitur studierte ich Ressortjournalismus an der Hochschule Ansbach.

Wieder stand ich vor einer neuen Schule, neuen Kommilitonen*innen, neuen Herausforderungen. Doch diesmal war ich gewappnet. Mit dem RĂŒstzeug, das mir die FOS Freilassing an die Hand gegeben hatte, war ich bereit fĂŒr Vorlesungen, Praktika und PrĂŒfungen. Nach meinem Studium zog es mich in die Großstadt. In Berlin arbeitete ich zwei Jahre lang in der Kommunikationsabteilung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Nach zwei Jahren in der turbulenten Hauptstadt war es fĂŒr mich an der Zeit, zurĂŒck in die Natur und zu meiner Familie zu ziehen. In der Versicherungsagentur meiner Eltern habe ich jetzt die Möglichkeit, meine Erfahrungen aus Berlin einzubringen, und den Vertrieb vor Ort  zu digitalisieren.

Warum ausgerechnet Versicherung?
Viele Menschen beschÀftigen sich nur ungern mit ihren Versicherungen. Genau dieser Aspekt reizt mich aber an der Branche. Mein Ziel ist es, durch kompetente Beratung Vorurteilen entgegenzutreten, und durch bedarfsgerechte Risikoabsicherung im Schadensfall finanzielle Not zu minimieren.

Was mir noch auf dem Herzen liegt

Mein Abschluss an der Fachoberschule in Freilassing liegt nunmehr einige Jahre zurĂŒck. Wenn ich tatsĂ€chlich in das Jahr 2012 zurĂŒckreisen könnte, wĂŒrde ich mich jederzeit wieder fĂŒr diese zwei Jahre an der FOS in Freilassing entscheiden. FĂŒr mich war die Franz von Assisi Schule ein Ort mit einer besonderen AtmosphĂ€re, die geprĂ€gt wurde durch engagierte Lehrer*innen und eine einzigartige Schulfamilie.

In meiner persönlichen RĂŒckschau möchte ich gerne noch den zurĂŒckliegenden Matheunterricht erwĂ€hnen. Warum ausgerechnet Mathe?

Mathe war fĂŒr mich ein Unterrichtsfach, das mir nicht sehr leicht fiel. Über die Jahre hinweg hatte sich bei mir eine regelrechte Angst gegenĂŒber diesem Fach eingestellt. Es bedurfte einem besonderen Lehrer, der mir mit seiner ruhigen, geduldigen Art und seiner herausragenden pĂ€dagogischen Kompetenz die Furcht vor schwierigen Matheaufgaben nahm. In seinem Unterricht habe ich gelernt, scheinbar unlösbare Aufgaben zu bewĂ€ltigen. Herr Weigl hat mich gelehrt, mit Ruhe und Logik an schwierige Aufgaben heranzutreten.

Ich habe in den vergangenen Jahren oft an diesen Matheunterricht in der FOS gedacht und versucht, schwierige Situationen auf eine Weise zu lösen, wie ich eine schwierige Matheaufgabe lösen wĂŒrde. Auf der Suche nach einem Lösungsweg besinne ich mich auf meine FĂ€higkeit und verliere nicht sofort den Mut. Eine Herangehensweise, die ich aus dem Unterricht von Herrn Weigl mitgenommen habe. In Gedenken an Herrn Herbert Weigl, der mich weit ĂŒber den Unterricht hinaus geprĂ€gt und beeindruckt hat. Ein großer Verlust nicht nur fĂŒr seine ehemaligen SchĂŒlerinnen, sondern auch fĂŒr alle kommenden SchĂŒler*innen, die Herrn Weigl nicht mehr kennenlernen dĂŒrfen. 

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