Schulgebäude
Erzbischöfliche Fachoberschule Franz von Assisi Freilassing

Raus aus der Komfortzone! - Gemeinschaftstage der 11w1

 

 

Um uns besser kennenzulernen, fuhren wir vom 5. - 6. Oktober in ein Jugendhaus nach Marktschellenberg.

Auf der Hinfahrt machten wir zur Förderung der Gemeinschaft und des Vertrauens einen ausgedehnten Zwischenstopp im Klettergarten in Bad Reichenhall. Mit verschiedenen Kennenlernspielen (unter der Leitung von Marco Balonier von der Caritas), wie zum Beispiel einer Fragerunde, erfuhren wir mehr voneinander und fanden dabei auch die ein oder andere Gemeinsamkeit. 

Anschließend wurde das gegenseitige Vertrauen im Hochseilgarten auf die Probe gestellt, zum Beispiel durch einen Balanceakt auf einem mehrere Meter hohem gespannten Drahtseil. Als "Halt" dienten dabei nur die Hände unseres Partners. Gegen 16 Uhr traten wir die Fahrt nach Marktschellenberg an. Dort angekommen, richteten wir uns häuslich ein und aßen gemeinsam zu Abend. Mit einer geselligen Runde im Gemeinschaftsraum ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. 

Der darauffolgende Tag begann mit einem Frühstück. So konnte man die ersten Eindrücke untereinander und auch mit den Lehrkräften austauschen. Danach begann unser Programm mit den Lehrern und unserem Guide Marco. Wir begannen an der frischen Luft mit einem Spiel, bei dem wir uns nach unserem Geburtsdatum richtig geordnet auf (bewusst knapp kalkulierten) Bierkästen sortieren sollten, ohne den Boden zu berühren. Nachdem wir es geschafft hatten, ging es für uns weiter in den nahegelegenen Wald, in dem die nächste Herausforderung auf uns wartete. Diese beinhaltete eine Slackline, die zwischen mehreren Bäumen gespannt war. Unsere Aufgabe war es, das Ende als Gruppe zu erreichen, indem wir uns gegenseitig (mental und physisch) stützten. Durch kräftige Motivation durch unsere beiden Lehrkräfte haben wir dafür lediglich einen Versuch gebraucht. Als Nächstes gingen wir wieder in die Herberge, um unser Programm fortzusetzen. Es folgte eine kurze Pause, in der unter anderem die jeweiligen Klassensprecher gewählt wurden.

Darauffolgend gab es ein Spiel, das jeden einzelnen von uns gleichzeitig forderte: Man musste sich dabei (ähnlich dem bekannten Memory-Spiel) eine bestimmte Anzahl von Zahlen merken und diese nach der Reihenfolge von 1 bis 60 ohne Fehler aufdecken. Nach kurzen Anfangsproblemen gelang es uns schließlich fehlerfrei. Die sehr gelungenen Gemeinschaftstage wurden durch eine abschließende Feedbackrunde abgerundet.

(Schülerbericht: Viktoria Spieler und Kreßner Pascal, 11w1)

Der Sonne entgegen – auf nach Kroatien!

 

Wir, die Klasse 11s1 machten uns zwei Wochen nach den Pfingstferien gemeinsam mit der Klasse 11w und unseren Lehrern Herr Steininger, Frau Hammerschmid, Herr Wagner und Frau Glatz auf den Weg nach Zadar im sonnigen Kroatien.

Am Sonntag den 02. Juli ging es nach langer Vorfreude endlich los. Wir hatten eine 9-stündige Fahrt vor uns, bei welcher wir buchstäblich der Sonne entgegen fuhren. So erwartete uns in Kroatien strahlender Sonnenschein. Im Hostel angekommen, wurden zunächst die Zimmer bezogen und schon einmal die nähere Umgebung inspiziert. Nach dem Essen ließen wir schließlich den ersten Abend noch gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es dann gleich nach dem Frühstück auf zu einer Stadtführung im nahegelegenen Sibenic, wo wir viele interessante Informationen erhielten und auch etwas Zeit hatten, um auf eigene Faust durch die Gassen zu ziehen. Danach fuhren wir in den Nationalpark „Krka“. Dort bekamen wir wunderschöne Flusslandschaften und den ein oder anderen Wasserfall zu sehen. Nach einer Führung und eigenen Erkundungstouren machten wir uns am späten Nachmittag auf den Rückweg ins Hostel, um unser Abendessen einzunehmen und im Anschluss daran den Sonnenuntergang am Strand zu genießen und den Tag noch mal revue passieren zu lassen.

Ein ganzer Tag auf einem Schiff erwartete uns dann am Dienstag. Wir unternahmen eine Bootstour zu den Kornati Inseln. Als wir den Nationalpark nach ungefähr vier Stunden Fahrt erreichten, erwartete uns eine Landschaft, in welcher Buchten mit türkisenem Wasser und unberührter Landschaft zu finden waren. Hierbei wurde uns auch die Möglichkeit geboten, bei zwei Landgängen diesen traumhaften Teil Kroatiens genauer unter die Lupe zu nehmen. Allerdings waren wir jedoch nach dem fast neun Stunden umfassenden Ausflug froh, wieder festes Land unter den Füßen zu haben.

Unseren letzten Tag ließen wir ganz entspannt angehen. So stand am Vormittag der Besuch der benachbarten Stadt Nin auf dem Programm, wobei wir deren Straßen unsicher machten und auch das ein oder andere Souvenir gekauft wurde. Im Anschluss daran fuhren wir zurück in unser Hostel und konnten uns die Mittagszeit frei gestalte, was zum Essen, Einkaufen, oder auch Schlafen genutzt wurde. Am Nachmittag ging es dann noch ins Zentrum von Zadar, wo wir wiederum eine Stadtführung erhielten und uns bekannte Plätze wie die Meeresorgel oder die Kathedrale der Stadt gezeigt wurden. Schließlich neigte sich nach unserer Rückfahrt in die Unterkunft auch der letzte Abend langsam seinem Ende zu, wobei dieser jedoch noch in vollsten Zügen genossen wurde.

Nach einer Woche, die uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird, traten wir am Donnerstagmorgen die Heimreise an, bei der sich der fehlende Schlaf der letzten Tage durchaus bemerkbar machte. So verlief die Fahrt ruhig und ohne Zwischenfälle und wir kamen gut gelaunt und braun gebrannt, jedoch auch etwas erledigt am Abend wieder wohlbehalten in Freilassing an.

Diese Klassenfahrt war für uns eine unvergessliche Zeit und wir werden noch lange an all die lustigen Momente und die schönen Erlebnisse zurückdenken!

Maria Hagenauer (11s1)

Abiturfeier 2017

Ein schwungvoller Gottesdienst in der Teisendorfer Andreaskirche mit Pfarrer Lucjan Banko und Pfarrer Ewald Seißler, gestaltet von LektorInnen, Instrumentalisten, SolistInnen, vom Chor und von den beiden Lehrkräften Robert Jäger und Hartwig Kaufmann, leitete den Festabend ein.

Der Elternbeirat lud im Anschluss daran zu einem erfrischenden Sektempfang, sodass die Gäste für die folgende Feierstunde gerüstet waren. Nachdem Schulleiter Lenz Heuwieser die Anwesenden, zuallererst natürlich die stolzen AbsolventInnen und deren Eltern sowie die Vertreter der Schulen und der Gemeinden, begrüßt hatte, ehrten Sr. Dominica Eisenberger als Generaloberin der Auer Franziskanerinnen, Landratsstellvertreter Helmut Fürle, Freilassings Zweiter Bürgermeister Gottfried Schacherbauer und die Elternbeiratsvorsitzende Marianne Krause in ihren Grußworten die AbschlussschülerInnen und beglückwünschten sie zu ihrem Erfolg. Auch die Abiturientinnen taten ihr Bestes, etwa in Form eines launigen Rückblicks durch die Schülersprecherin Isabella Jaufmann oder durch das beeindruckende Solo von Ellis Zejdová. Außerdem garnierten Schüler und Lehrer den feierlichen Abend mit ihren musikalischen und fotografischen Einlagen, wie etwa Robert Jäger und Reinhard Ranner am Klavier oder Hubert Steininger mit eindrucksvollen Bildern der vergangenen Schuljahre.  

Für besonders gute Leistungen im Fach Spanisch und für die Verdienste um die Schulgemeinschaft erhielten einige SchülerInnen Urkunden und Geschenke.

Auch die drei ausscheidenden Elternbeiräte Rosi Eder, Susanne Linke und Romy Reichel erhielten von Schulleiter Lenz Heuwieser als Dank für ihre konstruktive Mitarbeit bunte Blumensträuße.

Von der Stadt Freilassing gespendete Buchpreise und Präsente überreichte Zweiter Bürgermeister Gottfried Schacherbauer an die Schülerinnen mit besonders guten Leistungen: Amalie Hasenöhrl, Alexandra Grösch, Sarah Zimmermann, Maria Pasternak, Annalena Gödickmeier, Sarina Wittmann, Lea Aicher, Julia Eder und Hannah Schwaiger. Alle hatten in ihren Abschlusszeugnissen eine Durchschnittsnote von 1-Komma erreicht.

Groß war der Dank der Klassen an ihre Lehrkräfte zum Ausklang des Abends, und das Überreichen phantasievoller Geschenke an das Kollegium wollte schier kein Ende nehmen ... 

Studienreise nach Barcelona der 13 w/s (07.11.-11.11.2016)

 

Während in Bayern die Temperaturen sanken und der erste Schnee fiel,  machten wir uns mit dem Zug auf den Weg zum Flughafen nach München. Nach einem zweistündigen Flug landeten wir gegen 21 Uhr in Barcelona. Dort ging es weiter mit dem Bus zu unserer Unterkunft direkt im Zentrum, nur eine Querstraße von der berühmten Flaniermeile "Las Ramblas" entfernt. Am nächsten Tag wurden wir von einer Stadtführerin durch unser Viertel geführt. Wir folgten ihr durch die engen Gassen und ließen uns versteckte Winkel der Stadt zeigen, abseits vom Touristengewühl. Anhand kurzweiliger Geschichten brachte sie uns die Vergangenheit Barcelonas näher.

Auf besonderes Interesse stieß der kulinarische Teil der Führung. Unsere Stadtführerin spazierte mit uns durch den wohl berühmtesten Markt Barcelonas, La Boquería. Dort beeindruckte uns die Vielzahl der angebotenen Lebensmittel: Früchte, Fische, Gewürze, natürlich der berühmte jamón ibérico und vieles mehr.  Da die Boquería sich nur wenige Minuten von unserem Quartier befand, pilgerten fast täglich Schüler hin, um sich mit frischem Obst zu versorgen oder einen der leckeren, frisch gepressten Säfte zu genießen.

In den nächsten Tagen verließen wir unser Viertel, das Barrio Gótico und erkundeten etwas entlegenere Stadtteile und ihre Sehenswürdigkeiten. Mit dem Bus fuhren wir auf den "Hausberg" (173 m!) Barcelonas, den Montjuïc, und waren beeindruckt vom Blick auf das tiefblaue Meer und die Stadt. Da Barcelona nicht nur ein lohnendes Shopping-Paradies ist, das von den Schülerinnen ausgiebig erkundet wurde, sondern vor allem auch eine Kulturmetropole, standen mehrere Museumsbesuche auf dem Programm. Wir sahen uns Werke von Miró, Picasso und natürlich auch vom berühmtesten Architekten der Stadt, Antoni Gaudí, an.

Vor allem den letzten Tag widmeten wir dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit: nach der Besichtigung seines Meisterwerks, der Sagrada Familia, die wir tief beeindruckt verließen, folgten wir weiter den Spuren Gaudís, indem wir uns auf den Weg zum Parque Güell machten. Neben den Parkanlagen mit der angeblich längsten Sitzbank der Welt bot sich uns eine letzte, wunderschöne Aussicht auf die Stadt und das Meer im Abendlicht. Den letzten Abend verbrachten wir mit Gitarrenmusik in einem Restaurant.

(Bericht: Susanne Jahn-Wiest/Hartwig Kaufmann)

Gemeinschaftstage der 11w schließen eine erlebnisreiche Woche ab

 

 

Am 06.10 ging es für uns (die Klasse 11w) gemeinsam mit dem Bus nach Bad Reichenhall. Dort trafen wir auf die beiden Gruppenleiterinnen der Caritas, Juliane und Parissa, die mit uns gleich zu Beginn einige Gemeinschaftsspiele durchführten, wie z. B. in Gruppen unter einem schwingendem Seil durchzulaufen. Danach stand das sog. „Bierkastenspiel“ auf dem Programm: Die Kästen symbolisierten Eisschollen. Sie mussten so bewegt werden, dass immer mindestens ein Körperteil eines Schülers mit einer „Scholle“ in Berührung stand. Und wenn man dies nicht beachtete, verlor man die Eisscholle, außerdem musste man wieder von vorne anfangen, wenn man den Boden berührte. Wir brauchten zunächst eine Weile, um zu verstehen, dass hier Teamwork gefragt war. Aber nach zahlreichen Versuchen haben wir es letztendlich geschafft, indem wir eine „Brücke“ aus den Kästen bildeten.

Nach der Mittagspause teilten wir uns in zwei Gruppen auf und durften Klettergurte sowie Helme anziehen, um in ca. 8 m Höhe verschiedene Stationen zu bewältigen. Wir mussten uns beispielsweise gegenseitig sichern, dem ein oder anderen Mut zusprechen oder nur mithilfe eines Partners ein dünnes Drahtseil überqueren. Dabei hatten alle viel Spaß und manche trauten sich sogar, ihre persönlichen Grenzen zu überwinden.

Danach ging es gemeinsam mit dem Bus nach Marktschellenberg zu unserer Jugendherberge. Dort wurden wir dann freundlich von Gastgeber Manfred empfangen, der uns mit leckeren Käsespätzle und Salat verwöhnte. Nach dem Essen spielten wir gemeinsam Tischtennis, Billard sowie verschiedene Kartenspiele, die ebenfalls zur Stärkung der Gemeinschaft führten.

Der zweite Tag begann mit einem herzhaften Frühstück. Im Anschluss mussten wir die Zimmer aufräumen, bevor wir mit Juliane den Vortag Revue passieren ließen; das war sehr aufschlussreich. Nachdem das Wetter nicht so schlecht war wie erwartet, gingen wir doch nach draußen, um dort die geplanten Gemeinschaftsaktivitäten zu absolvieren. Im nahegelegenen Wald bestritten wir ein (anfänglich) scheinbar unlösbares Spiel auf einer Slackline: Von drei Seiten starteten alle Schüler/-innen, um zu einer langen Seileetappe zu gelangen und dort abzusteigen. Sobald eine Person herunterfiel, mussten alle wieder von vorne beginnen. Nach mehreren Versuchen schafften wir es dennoch, ohne Joker die Aufgabe zu lösen.

Mittag zauberte uns Manfred zur Stärkung eine sehr schmackhafte Suppe, mit leckerem Eis als Nachtisch. Am frühen Nachmittag wartete bereits die nächste Aufgabe auf uns: Ziel war es, aus dem "Säuresee" Schalen herauszufischen, ohne den Boden zu berühren. Erneut kamen wir nur über ein gut abgestimmtes Teamwork an unser Ziel.

Beim nächsten Spiel ging es darum, eine „Lawinensonde“ gemeinsam am Boden abzulegen. Die Schwierigkeit der Aufgabe lag darin, dass jeder nur einen Zeigefinger benutzen durfte. Gelöst war die Aufgabe, wenn jeder seinen Finger beim Absetzen an der Sonde hatte, was uns nach anfänglichen, kleineren Problemen auch gelang. Die andere Gruppe versuchte sich zeitgleich am sog. „Schnur-Ball-Ring-Spiel“, bei dem mithilfe von Schnüren einen Tennisball in der Luft gehalten werden musste.

Die Aufgabe "Joghurtbecher-Bombe", bei der wir aus einem Seilsack die "Bombe" (Joghurtbecher mit Überraschung) mit Hilfsmitteln, die uns zur Verfügung standen, entschärfen sollten, meisterten wir ebenfalls durch zahlreiche Ideen unserer Gruppenmitglieder. Danach kam ein letztes Spiel namens "Krankentransport", in dem die SchülerInnen sich in Rollen eines Kranken (z. B. Blinde, Gelähmte, einarmige Stumme usw.) versetzten und sich gegenseitig geholfen haben, um gemeinsam ins Ziel gelangen zu können.

Nach diesen beiden erlebnisreichen Tagen, welche zweifellos dazu beitrugen, die Klassengemeinschaft zu stärken, fuhren wir erschöpft, aber glücklich gemeinsam nach Hause.

(Schülerbericht: Klasse 11w)

Kennenlerntage der Klasse 11s2

Die Klasse 11s2 gemeinsam unterwegs.
Da braucht man viel Fingerspitzengefühl.
Die beiden wollen hoch hinaus.
Keine leichte Aufgabe – keiner darf ins Wasser fallen …
 

 

Am Mittwoch, den 5. Oktober 2016, begannen die Kennenlerntage der Klasse 11s2 mit gemeinschaftlichen Aktivitäten, z. B. mit einem gemeinsamen Seilspiel, bei welchem wir unseren Zusammenhalt beweisen und auf die Probe stellen mussten. Danach folgten weitere Vertrauensübungen, wie eine anspruchsvolle Aufgabe mit einem Netz aus einzelnen Seilen, die jeweils von einzelnen Schülern getragen wurden, um einen Ball zu transportieren, wobei wir unser motorisches Geschick und unsere soziale Kompetenz bezüglich Organisation und Engagement zeigen durften. Dies galt auch für die nächste Gruppenaufgabe, dessen Ziel es war, die gesamte Klasse von separaten Bierkästen, die als Insel fungierten, auf das imaginäre sichere Ufer jenseits der von Betreuern gelegten Seilgrenze zu bringen, ohne dabei von den bereits erwähnten Bierkästen zu fallen und somit in das ebenso imaginäre Meer zu stürzen.

Gegen Mittag mussten wir uns alle Klettergurte überziehen und gemeinsam zum Hochseilgarten gehen. Dort angekommen, stießen viele an ihre Grenzen. Doch Marco und Susi, unsere beiden Trainer, gaben nicht auf, bis wirklich jeder von uns seine Angst überwunden hatte und gemeinsam mit den anderen in die Höhe kletterte. Als Team mussten wir gemeinsam schwierige Aufgaben viele Meter über dem Erdboden bewältigen. Trotz der Kälte meisterten wir die Aufgaben!

Eine der schwierigsten Aufgaben bestand darin, gemeinsam mit einem Klassenkameraden über zwei dünne Stahlseile zu balancieren. Hört sich leicht an, aber ohne eine gemeinsame Besprechung und ohne Teamgeist fielen einige von uns bereits nach wenigen Metern runter. Nach einem weiten Versuch und einer gründlichen Besprechung zuvor klappte es schließlich doch bei allen.

Nach einem erlebnisreichen Tag im Kletterpark kamen wir mit dem Bus in Marktschellenberg an und durften noch eine fünfzehnminütige Wanderung zum Jugendhaus beschreiten. Nachdem wir in unseren Zimmern angekommen waren, wurden wir mit Essen versorgt. Danach durften wir die Abendstunden frei nutzen, welche wir mit Gemeinschaftsspielen und einem geselligen Beisammensein als Klasse verbrachten.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück erwartete uns auch schon das Animationsteam von der Caritas. Die erste Übung war ein Kreisspiel im Freien. Hierbei mussten wir als starke Gemeinschaft einen stabilen Kreis bilden, aus dem weder jemand hinein- noch herauskommen sollte. Jeder Schüler und jede Schülerin durfte sich einmal entweder inner- oder außerhalb des Kreises positionieren und sollte versuchen, diesen irgendwie zu durchbrechen.

Anschließend gingen wir in den Wald, wo uns eine aufgebaute Slackline-Landschaft erwartete. Diese hatte fünf Enden. Es wurden vier gleich große Gruppen auf vier dieser Enden verteilt und alle gemeinsam sollten dann versuchen das fünfte Ende zu erreichen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang es uns schließlich einen erfolgreichen Plan zu schmieden und umzusetzen.

Schließlich spielten wir noch ein Ballspiel, bei dem es darum ging, sich eine bestimmte Reihenfolge zu merken. Hierbei kam es zu einer Diskussion, als die Gruppe sich darauf einigen sollte, wie viele von fünf Bällen gefangen werden könnten. Nach langem Argumentieren kamen wir zu dem Schluss, dass alle Bälle inkludiert werden sollten und jeder sein persönliches Ziel verfolgt.

Nach dem Mittagessen teilten wir uns in Gruppen auf und erstellten Plakate zu dem Thema „Klassengemeinschaft“. Anschließend stellte jede Gruppe ihre Arbeit vor. Die Hauptziele jedes Teams waren größtenteils „Zusammenhalt“, „Hilfsbereitschaft“ usw. Danach sollte sich unsere Klasse zwischen zwei Spielen entscheiden. Wir wählten ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem wir zusammen einen Ball auf Seilen balancieren mussten. Erneut teilten wir uns auf und meisterten die Aufgabe. Um sie noch schwieriger zu gestalten, wurden einigen die Augen verbunden, sodass sie auf ihre Mitschüler vertrauen mussten. Zum Schluss wurde ein Abschlusstanz getanzt, bei dem wir uns im Kreis drehten und jeder ein Schlussfazit in die Runde sagen sollte. Danach machten wir uns auch schon auf den Weg zum Bus und fuhren, erschöpft von den vielen Aktivitäten, nach Hause.

Klasse 11s2

Bei Gemeinschaftstagen mit allen Wassern gewaschen

 

 

Vom 04. bis zum 05. Oktober fuhren wir, die Klasse 11s1, als erste der drei FOS-Klassen auf Gemeinschaftstage.

Diese zweitägige Klassenfahrt fand in Zusammenarbeit mit dem „Caritas-Zentrum für erfahrungs- & abenteuerorientiertes Lernen“ statt und so verbrachten wir unseren ersten Tag im Hochseilgarten der Caritas in Bad Reichenhall. Dort wurden wir bei zunehmendem Regenfall von unseren Betreuern Dino und Simon zunächst mit einer Kennenlernrunde und ein paar Gemeinschaftsspielen am Boden freundlich empfangen. Im Anschluss ging es dann an verschiedenen Stationen hoch in die Lüfte, wobei wir uns jeweils gegenseitig sicherten und manche auch an ihre eigenen Grenzen kamen. Für den abschließenden Nervenkitzel sorgte dann der Sprung von einer Plattform. Da es den ganzen Tag stark regnete, waren wir jedoch alle froh, als wir am Nachmittag wieder in den aufgeheizten Bus einsteigen konnten. In Marktschellenberg angekommen, galt es als erstes noch - samt Gepäck - ein paar Meter zu Fuß zurückzulegen, bevor wir endlich unser warmes Nachtlager beziehen konnten. Nachdem wir alle das lang ersehnte warme Abendessen verspeist hatten, ließen wir den Abend mit diversen Spielen, Tischtennisrunden und netten Gesprächen ausklingen. So war es trotz des schlechten Wetters insgesamt ein sehr spannender Tag voller neuer Erfahrungen.

Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon wieder die Koffer zu packen und die Zimmer zu räumen, doch zuvor stärkten wir uns alle noch, mehr oder weniger wach, mit einem leckeren Frühstück. Den Vormittag verbrachten wir dann nach der Wahl der Klassensprecher mit weiteren Gemeinschaftsspielen, bei denen unter anderem an unserer Teamfähigkeit gearbeitet wurde. Im Anschluss an das Mittagessen ging es wieder in den Wald, wo wir an zwei weiteren Stationen nochmals unseren Zusammenhalt beweisen konnten. Somit verging der Nachmittag wie im Flug, denn auch das Wetter hatte sich gebessert und es waren nur noch ganz vereinzelte Regentropfen zu spüren.

Nach zwei abenteuerlichen, aber auch schönen Tagen hieß es schließlich Abschiednehmen und wir machten uns mit einigen neuen Eindrücken wieder auf den Heimweg.

 

Maria Hagenauer (11s1)

Abschlussfahrt der Klasse 12s nach Dubrovnik

 

 

Fünf Tage lang lernte die Klasse 12s auf ihrer Abschlussfahrt die „Perle der Adria“ – Dubrovnik, dessen Umgebung sowie Land und Leute kennen.

Zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Reithmeier und Herrn Groha reisten die Schülerinnen und Schüler dazu nach Dalmatien.

Schon bei der Stadtbesichtigung der 1979 zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt Dubrovnik zog die komplett erhaltene, bis in die Renaissance zurückreichende, mächtige Stadtmauer die SchülerInnen in ihren Bann. Zusammen mit Stadtführerin Marija erkundete die Klasse das historische Zentrum mit seinen zahlreichen Kirchen, geschichtsträchtigen Schauplätzen bis hin zum alten Hafen und tauchte in die Gassen der Hafenmetropole ein.

Mit diesen Eindrücken ging es tags darauf mit der Fähre auf die Insel Korčula und in das gleichnamige und wohl schönste Küstenstädtchen Kroatiens. Die „grüne Insel“ selbst zählt als eine der bedeutendsten Anbaugebiete Dalmatiens für Olivenöl und Wein. In der Inselhauptstadt angekommen, erlebten die SchülerInnen bei einer Führung durch Herrn Groha das kompakte wie malerische Stadtbild mit seinem mittelalterlichen Häusergewirr und den engen Gassen. Neben der Stadt- und Inselgeschichte interessierten dabei auch der planmäßige, als natürliche Klimaanlage fungierende, Aufbau der Festungsstadt und das Geburtshaus des ersten Weltreisenden, Marco Polo. 

Ein anderer Programmpunkt führte die SchülerInnen mit einem Tagesausflug nach Bosnien und Herzegowina zu einem weiteren Weltkulturerbe, nach Mostar. Die ebenfalls vom Bosnienkrieg gebeutelte Stadt bot sich der Klasse als Schmelztiegel der Kulturen und Religionen mit dem berühmten Stadtwahrzeichen der alten Brücke „Stari most“ dar.

Mit Wehmut traten die SchülerInnen ihre Rückreise an, ließen das südländische Flair, die Kultur und die zu dieser Jahreszeit noch schönen Sonnenstunden hinter sich und kehrten mit vielen bleibenden und faszinierenden Eindrücken zurück. 

Ein besonderer Dank gilt dem fränkischen Kollegen und Busfahrer Marco, der die Klasse unermüdlich durch die Küstenstraßen Dalmatiens chauffierte und wieder wohlbehalten in Freilassing ablieferte!

Oliver Groha

12w - un viaggio a la toscana

 

Es war so weit! Der 19. September war angebrochen und somit auch unsere Abschlussfahrt in die Toskana. Wir, die Klasse 12w und unsere beiden Klassenlehrer Frau Glatz und Herr Wagner, hatten also eine 10-stündige Busreise vor uns. In den frühen Morgenstunden aufgebrochen und trotz anfänglicher Orientierungsprobleme, waren wir gegen 18 Uhr endlich an unserem Hotel namens „Buenos Aires“ angekommen. Bereits am ersten Abend haben wir das Nachtleben unseres Ortes Montecatini Terme „unsicher gemacht“. Am nächsten Tag fuhren wir, zwar etwas müde und kaputt, zusammen mit unserem Busfahrer Maik nach Florenz. Die 1,5 Stunden Busfahrt nutzten wir alle zum Weiterschlafen, denn anderenfalls hätten wir die zweistündige Stadtführung nicht überlebt. Diese führte uns durch die spannendsten historischen Winkel von Florenz. Anschließend gab‘s Zeit zur freien Verfügbarkeit. So gut wie 99% der Klasse hat diese Zeit genutzt, um etwas Essbares zu finden. Nachdem unser Frühstück im Hotel nicht ganz so schmackhaft ausfiel, wie wir uns das gewünscht hatten, haben wir uns alle heißhungrig in das nächste Restaurant gestürzt. Natürlich wurden auch fleißig Geschenke und Souvenirs eingekauft. Sogar unser Klassenmaskottchen hat ein tolles T-Shirt, zur Erinnerung an den Besuch in Florenz, bekommen. Am Abend haben wir uns zusammen mit den Lehrern in eine Bar gesetzt und den 18. Geburtstag einer Mitschülerin gemütlich gefeiert. An unserem zweiten vollen Tag in der Toskana stand ein Besuch in Pisa auf dem Programm. Mithilfe einer äußerst interessanten und witzigen Stadtführung lernten wir die kleine Stadt recht schnell kennen. Nachdem viele Fotos vor dem schiefen Turm aufgenommen wurden, ging es mit dem Bus gleich weiter in ein Wein- und Olivenölgut. Dort bekamen wir eine Miniführung durch das Gut und anschließend wartete eine kleine Weinprobe auf uns. Am Donnerstag und somit auch an unserem letzten Tag ging es ans Meer. Dort war das typische Strandprogramm angesagt: Sonnenbaden, im Meer plantschen, Musik hören und natürlich Volleyball spielen. Naja, das mit dem Volleyballspielen hat nicht ganz so funktioniert; weit und breit kein öffentliches Volleyballfeld. Somit mussten wir eben ohne Netz und Feld auskommen. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück zu unserem Hotel. Dort haben wir uns alle für den letzten Abend fertig gemacht. Dieser wird uns bestimmt noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben. Die Rückreise wurde am Freitag um 08:30 Uhr angetreten, somit standen wieder 10 Stunden Busfahrt auf dem Programm. Nachdem wir alle von den letzten Tagen äußerst müde und kaputt waren, haben wir die meiste Zeit der Busfahrt verschlafen. Somit waren wir schneller wieder zurück in Deutschland als erwartet. Man kann also sagen, dass dies eine total gelungene und witzige Abschlussfahrt war! 

(Schülerbericht: Sarah, 12w)