Schulgebäude
Erzbischöfliche Fachoberschule Franz von Assisi Freilassing

Studienreise nach Barcelona - FOS 13w/s 23.-27.10.2017 - zwischen Party und Revolution

 

 

In den fünf Tagen, die wir in Barcelona verbrachten, konnten wir einen guten Eindruck von der quirligen Metropole gewinnen. Im Zuge einer geführten Altstadttour erfuhren wir Interessantes über die Stadt, ihre Geschichte und - aus gegebenem Anlass - über die turbulenten politischen Ereignisse der letzten Wochen. Nur wenige Tage davor hatte in Barcelona das Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens stattgefunden.

Von den politischen Auseinandersetzungen ließen wir uns nicht beirren und erkundeten auf eigene Faust die wichtigsten Plätze der Stadt, z.B. den zentralsten Markt Barcelonas, die Boquería, und die berühmteste Flaniermeile, die Ramblas. Wir spazierten durch die Hafenviertel und betrachteten die Stadt während einer Schifffahrt vom Meer aus - und natürlich auch von oben, vom Montjuic. Einen Tag verbrachten wir ganz im Zeichen von Antoni Gaudí: nach einem Besuch im Parque Güell besichtigten wir die Sagrada Familia und bestaunten die Schönheit und Außergewöhnlichkeit dieses Bauwerks.

Kulturell gesehen rundeten wir unseren Aufenthalt mit einem Besuch im Picasso Museum ab, in dem v.a. auch frühe Werke des Künstlers zu sehen sind. Und last but not least genossen wir einen gemeinsamen Abend bei Gitarrenmusik.

Neben den kulturellen Highlights der Stadt erkundeten wir auch die kulinarischen Besonderheiten Kataloniens. Selbstverständlich blieb auch ausreichend Zeit, die Stadt in Kleingruppen zu entdecken … und zum Einkaufen diverser Erinnerungsstücke.

Während wir uns auf den Nachhauseweg machten, wurden wir Zeitzeugen eines historischen Ereignisses. Die Unabhängigkeit Kataloniens wurde ausgerufen. Wie einer der Schüler treffend bemerkte, reisten wir nach Spanien und traten unsere Heimreise von einem neuen Land, Katalonien, aus an.

(Bericht: Hartwig Kaufmann/Susanne Jahn-Wiest)

12s2 - Klassenfahrt nach Barcelona

 

Die Woche unserer Studienfahrt nach Barcelona war sehr ereignisreich und eindrucksvoll. Mit bereichernden Programmpunkten schafften es unsere Lehrkräfte, unsere Aufmerksamkeit auf die kulturelle Vielfalt des Landes zu richten.
Das Abenteuer begann am Dienstag mit einer selbstständigen Erkundung des spanischen Markts, der sich primär in der mit seiner Größe beeindruckenden Straße befindet, die als „la Rambla“ betitelt wird. Anschließend begaben wir uns auf den Berg Montjuïc, um die wunderbare Aussicht auf die Stadt zu genießen. Als wir dann müde zum Hostel zurückkamen, stand uns der Abend zur freien Verfügung.
Am Mittwoch bekamen wir dann eine offizielle Stadtführung, bei der alle gespannt der Führerin lauschten. Nach diesem anspruchsvollen Angebot bekamen wir den Nachmittag erneut frei, den viele Schüler dann am Strand verbrachten, während andere die Chance nutzten, den größten Friedhof Barcelonas zu besichtigen, der mehrere hunderttausend Gräber beherbergt. Am Abend schauten wir uns dann wieder als Gruppe das Haus des berühmten Architekten Gaudi an.
Donnerstag starteten wir mit dem Besuch des Aquariums und besichtigten anschließend die Sagrada Familia, die bekannteste Kirche Barcelonas.
Am Freitag stand das freiwillige Angebot, sich das Museum des Künstlers Miro anzuschauen oder sich selbstständig zu beschäftigen, bis wir uns dann am Nachmittag auf die Heimreise vorbereiteten. An dem Abend konnten wir uns mit dem Nachtleben Spaniens vertraut machen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Reise sehr bereichernd für alle war und wir froh sind, dabei gewesen sein zu dürfen und ein so weitreichendes Spektrum an Angeboten genossen zu haben.
(Schülerbericht: Michelle Wagner und Reinhard Ranner, 12s2)

Raus aus der Komfortzone! - Gemeinschaftstage der 11w1

 

 

Um uns besser kennenzulernen, fuhren wir vom 5. - 6. Oktober in ein Jugendhaus nach Marktschellenberg.

Auf der Hinfahrt machten wir zur Förderung der Gemeinschaft und des Vertrauens einen ausgedehnten Zwischenstopp im Klettergarten in Bad Reichenhall. Mit verschiedenen Kennenlernspielen (unter der Leitung von Marco Balonier von der Caritas), wie zum Beispiel einer Fragerunde, erfuhren wir mehr voneinander und fanden dabei auch die ein oder andere Gemeinsamkeit. 

Anschließend wurde das gegenseitige Vertrauen im Hochseilgarten auf die Probe gestellt, zum Beispiel durch einen Balanceakt auf einem mehrere Meter hohem gespannten Drahtseil. Als "Halt" dienten dabei nur die Hände unseres Partners. Gegen 16 Uhr traten wir die Fahrt nach Marktschellenberg an. Dort angekommen, richteten wir uns häuslich ein und aßen gemeinsam zu Abend. Mit einer geselligen Runde im Gemeinschaftsraum ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. 

Der darauffolgende Tag begann mit einem Frühstück. So konnte man die ersten Eindrücke untereinander und auch mit den Lehrkräften austauschen. Danach begann unser Programm mit den Lehrern und unserem Guide Marco. Wir begannen an der frischen Luft mit einem Spiel, bei dem wir uns nach unserem Geburtsdatum richtig geordnet auf (bewusst knapp kalkulierten) Bierkästen sortieren sollten, ohne den Boden zu berühren. Nachdem wir es geschafft hatten, ging es für uns weiter in den nahegelegenen Wald, in dem die nächste Herausforderung auf uns wartete. Diese beinhaltete eine Slackline, die zwischen mehreren Bäumen gespannt war. Unsere Aufgabe war es, das Ende als Gruppe zu erreichen, indem wir uns gegenseitig (mental und physisch) stützten. Durch kräftige Motivation durch unsere beiden Lehrkräfte haben wir dafür lediglich einen Versuch gebraucht. Als Nächstes gingen wir wieder in die Herberge, um unser Programm fortzusetzen. Es folgte eine kurze Pause, in der unter anderem die jeweiligen Klassensprecher gewählt wurden.

Darauffolgend gab es ein Spiel, das jeden einzelnen von uns gleichzeitig forderte: Man musste sich dabei (ähnlich dem bekannten Memory-Spiel) eine bestimmte Anzahl von Zahlen merken und diese nach der Reihenfolge von 1 bis 60 ohne Fehler aufdecken. Nach kurzen Anfangsproblemen gelang es uns schließlich fehlerfrei. Die sehr gelungenen Gemeinschaftstage wurden durch eine abschließende Feedbackrunde abgerundet.

(Schülerbericht: Viktoria Spieler und Kreßner Pascal, 11w1)

FOS-Schüler beim Spanien-Austausch in Santander

Ende September war es endlich soweit: Schüler der Erzbischöflichen Fachoberschule Franz von Assisi machten sich im Rahmen eines Schüleraustausches gemeinsam mit ihren Lehrkräften Susanne Jahn-Wiest und Oliver Groha auf den Weg zu ihrer Partnerschule nach Santander. Auf den Besuch der spanischen Schüler in Freilassing im April 2017 folgte nun der Gegenbesuch in Spanien.

Nach einem herzlichen Begrüßungsfest in der Schule IES Las Llamas verbrachten die Schüler ein abwechslungsreiches Wochenende bei ihren spanischen Gastfamilien. So blieb ausreichend Zeit, die Familien besser kennenzulernen, die Gegend zu erkunden und sich an die späten Essenszeiten zu gewöhnen.

Das offizielle Schulprogramm begann anfangs der Woche mit den beiden für den Austausch zuständigen spanischen Lehrerinnen Marisa und Ángela – nach einem typisch spanischen Kurzfrühstück - an der Schule. Während der Busfahrt zu den malerischen Küstenstädtchen Castro Urdiales und Laredo konnten die Wochenenderlebnisse ausgiebig besprochen werden. An den folgenden Tagen wurde ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm geboten. Gemeinsam mit den spanischen Schülern ging es zur beeindruckenden Tropfsteinhöhle in Soplao ins Hinterland. Donnerstag und Freitag wurden Santander, die wunderschöne Strandpromenade und einige Highlights des Hafenortes erkundet. Bei einer Führung durch den Palacio de la Magdalena erfuhren die Schüler interessante geschichtliche Details über die Stadt und ihre Bewohner. Im Meeresmuseum hingegen konnten sie zusehen, wie ein Taucher zur Fütterung in ein riesiges Becken mit Haien und Rochen stieg. 

Zum Abschluss der erlebnisreichen Woche in Nordspanien luden die Gastfamilien ins "el Sardinero", ein schickes Restaurant mit Blick aufs Meer, zum gemeinsamen Abendessen ein. Dort konnten die jungen Leute ein letztes Mal die abwechslungsreiche Küche Nordspaniens in vollen Zügen genießen, bevor es am Freitagmorgen zurück in die Heimat ging - der eine oder andere Schüler schon mit der Einladung zum Wiederkehren.

(Susanne Jahn-Wiest)

 

Das Flair spanischer Kirchenbaukunst mit einigen FOS-Schülern aus Freilassing vor der "Iglesia de Santa Maria" in Castro Urdiales
Gruppenbild mit spanischen Gymnasiasten und Freilassinger FOS-Schülern am Eingang der „exzentrischen Tropfsteinhöhle“ Cueva del Soplao
Die Jugendlichen aus Bayern genießen die spanische Sonne am Aussichtspunkt vor dem Palazzo Real de la Magdalena in Santander.